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Nationales Programm gegen Armut

Dieser Schwerpunkt wird laufend ergänzt

Das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut unterstützt die zentralen Akteure der Armutsbekämpfung bei der Weiterentwicklung ihres Instrumentariums, aber auch bei der gegenseitigen Vernetzung. Ausgerichtet auf die vier Handlungsfelder Bildungschancen, soziale und berufliche Integration, allgemeine Lebensbedingungen und Armutsmonitoring steht es 2016 in der Mitte seiner fünfjährigen Laufzeit. Seit Anfang Jahr liefern erste Studien erste Erkenntnisse, die dazu genutzt werden, alle involvierten Akteure bei der weiteren Strategiefindung und der Entwicklung von Konzepten zu unterstützen.

Erstmals greift die «Soziale Sicherheit CHSS» das Programm in einem Schwerpunkt auf. Ein erster Artikelblock beschäftigt sich mit konzeptionellen Fragen der Armutsprävention und -bekämpfung. Neben den Programmzielen werden insbesondere die Fördermöglichkeiten aufgezeigt und es wird beschrieben, wie sich Armut erfassen und messen lässt. Mitglieder der Steuer­gruppe benennen die grössten Herausforderungen der Armutsprävention und -bekämpfung und ihre Erwartungen an das Programm. Weitere Beiträge legen ein Modell zur Messung und Beurteilung der Wohnversorgung sozial benachteiligter Haushalte vor, beschreiben Kriterien guter Praxis in der frühen Förderung und zeigen auf, wie Eltern befähigt werden können, die Berufswahl ihrer Kinder wirkungsvoll zu begleiten.

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Schwerpunkt Ausgabe 2

Wie lässt sich Armut messen?

Das Bundesamt für Statistik (BFS) verwendet drei verschiedene Ansätze zur Messung von Armut, um die Situation in der Schweiz möglichst umfassend abzubilden. Dieser Artikel stellt die drei Messkonzepte vor und zeigt auf, warum sie in gewissen Fällen zu unterschiedlichen Resultaten führen.

Forschung und Statistik
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