Themen aus der sozialen Sicherheit
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Regelung «ambulant vor stationär» zeigt Wirkung
Seit 2019 hat sich der Trend zu ambulanten Behandlungen verstärkt – auch dank der Regelung «ambulant vor stationär». Die Entwicklung ist Teil eines umfassenden Wandels des Gesundheitssystems.
- Forschung und Statistik
- Krankenversicherung
«Mit Sparen allein wird man die IV nicht sanieren können»
Die Invalidenversicherung gerät finanziell zusehends in Schieflage. Besonders besorgniserregend sei die Zunahme der Neurenten von jungen Menschen, erklärt Florian Steinbacher, Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherungen.
- Interview
- Invalidenversicherung
Ergänzungsleistungen für Hilfe und Betreuung zu Hause – was gilt künftig?
Mit einer Revision des Ergänzungsleistungsgesetzes werden Leistungen für Hilfe und Betreuung zu Hause künftig schweizweit einheitlich über die Ergänzungsleistungen finanziert. Ziel ist es, selbstbestimmtes Wohnen zu fördern und Heimeintritte möglichst zu verzögern oder zu vermeiden.
- Recht und Politik
- Alter
- Ergänzungsleistungen
«Das soziale Netz muss engmaschiger werden»
Der Zugang zu Ergänzungsleistungen ist für ältere Menschen oft anspruchsvoll. «Das grösste Hindernis ist der administrative Aufwand», sagt Claude-Alain Kleiner, Präsident der Interessensvereinigung für ältere Menschen «Avivo Kanton Neuenburg». In einem gemeinsamen Projekt mit der Ausgleichskasse und der Kantonsverwaltung unterstützt der Verein deshalb potenziell Anspruchsberechtigte im Westschweizer Kanton.
- Interview
- Alter
- Ergänzungsleistungen
Bildungserfolg darf keine Frage der Herkunft sein
Der Bildungsweg junger Menschen in der Schweiz ist von der sozialen Herkunft geprägt. Damit mehr Kinder aus armutsgefährdeten Haushalten oder mit Migrationshintergrund einen Abschluss auf der Sekundarstufe II erreichen, braucht es gezielte Fördermassnahmen.
- MeinungRecht und Politik
- Armut
- Jugend
- Kinder
Wie wirkt sich die Nachhaltigkeitsinitiative auf die Sozialversicherungen aus?
Über das Freizügigkeitsabkommen koordiniert die Schweiz unter anderem AHV, IV sowie Kranken- und Unfallversicherung mit der EU. Davon profitieren Hunderttausende – indem sie beispielsweise ihre Rentenleistungen im Ausland beziehen können. Ein Wegfall des Abkommens hätte einschneidende Folgen.
- Recht und Politik
- AHV
- Berufliche Vorsorge
- International
- Invalidenversicherung
- Krankenversicherung
«Die Betreuungszulage ist ein familienpolitischer Meilenstein»
Mit der Kita-Vorlage wird schweizweit eine Betreuungszulage eingeführt. Das neue Gesetz wolle Anreize für Mütter schaffen, vermehrt erwerbstätig zu sein, erklärt BSV-Vizedirektorin Astrid Wüthrich.
- InterviewMeinung
- Familie
- Familienzulagen
AHV 21: Wer nutzt den flexiblen Rentenbezug?
Seit Anfang 2024 können AHV-Versicherte ihre Altersrente flexibler beziehen. Ebenfalls wird das Referenzalter der Frauen schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Auswertungen des Bundesamts für Sozialversicherungen zeigen, dass der monatsweise Vorbezug vor allem von Frauen der Übergangsgeneration rege genutzt wird.
- Forschung und StatistikRecht und Politik
- AHV
Paket Schweiz–EU: Bewährte Koordinierung der sozialen Sicherheit bleibt bestehen
Das neue Vertragspaket zwischen der Schweiz und der Europäischen Union aktualisiert das bestehende Freizügigkeitsabkommen, ohne grundlegende Änderungen im Bereich der sozialen Sicherheit vorzunehmen. Zentrale Prinzipien und wichtige Ausnahmen zugunsten der Schweiz konnten langfristig gesichert werden.
- International
- Sozialpolitik allgemein
Jeder Lohn zählt: Vorsorgeplan für Teilzeitbeschäftigte
Wer Teilzeit arbeitet, muss in der beruflichen Vorsorge nicht schlechter gestellt sein. Mit einem freiwilligen Vorsorgeplan der Stiftung Auffangeinrichtung BVG können Arbeitgeber neu den gesamten Lohn ohne Koordinationsabzug bereits ab einem Jahreslohn von 2500 Franken versichern.
- Recht und Politik
- Arbeit
- Berufliche Vorsorge
«Teilzeitarbeit ist zur gängigen Form geworden, Familie und Beruf zu vereinbaren»
Teilzeitarbeit ist nach wie vor von Geschlechterungleichheiten geprägt und betrifft vor allem Mütter. Dies sei sowohl auf strukturelle Faktoren als auch auf tief in den Köpfen verankerte Stereotypen zurückzuführen, sagt Stéphanie Lachat, Co-Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG).
- InterviewMeinungRecht und Politik
- Arbeit
- Gleichstellung
Familienpolitik: Gezielte Massnahmen statt Giesskanne
Wirksame Familienpolitik setzt dort an, wo der Bedarf am grössten ist: bei benachteiligten Kindern, der Verringerung von Armut und der Verbesserung von Arbeitsanreizen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern, die die Wirkung von Elternzeit, subventionierter Kinderbetreuung und finanzieller Unterstützung untersucht hat.
- Forschung und Statistik
- Familie
- Jugend
- Kinder