Themen aus der sozialen Sicherheit
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AHV 21: Wer nutzt den flexiblen Rentenbezug?
Seit Anfang 2024 können AHV-Versicherte ihre Altersrente flexibler beziehen. Ebenfalls wird das Referenzalter der Frauen schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Auswertungen des Bundesamts für Sozialversicherungen zeigen, dass der monatsweise Vorbezug vor allem von Frauen der Übergangsgeneration rege genutzt wird.
- Forschung und StatistikRecht und Politik
- AHV
Paket Schweiz–EU: Bewährte Koordinierung der sozialen Sicherheit bleibt bestehen
Das neue Vertragspaket zwischen der Schweiz und der Europäischen Union aktualisiert das bestehende Freizügigkeitsabkommen, ohne grundlegende Änderungen im Bereich der sozialen Sicherheit vorzunehmen. Zentrale Prinzipien und wichtige Ausnahmen zugunsten der Schweiz konnten langfristig gesichert werden.
- International
- Sozialpolitik allgemein
Jeder Lohn zählt: Vorsorgeplan für Teilzeitbeschäftigte
Wer Teilzeit arbeitet, muss in der beruflichen Vorsorge nicht schlechter gestellt sein. Mit einem freiwilligen Vorsorgeplan der Stiftung Auffangeinrichtung BVG können Arbeitgeber neu den gesamten Lohn ohne Koordinationsabzug bereits ab einem Jahreslohn von 2500 Franken versichern.
- Recht und Politik
- Arbeit
- Berufliche Vorsorge
«Teilzeitarbeit ist zur gängigen Form geworden, Familie und Beruf zu vereinbaren»
Teilzeitarbeit ist nach wie vor von Geschlechterungleichheiten geprägt und betrifft vor allem Mütter. Dies sei sowohl auf strukturelle Faktoren als auch auf tief in den Köpfen verankerte Stereotypen zurückzuführen, sagt Stéphanie Lachat, Co-Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG).
- InterviewMeinungRecht und Politik
- Arbeit
- Gleichstellung
Familienpolitik: Gezielte Massnahmen statt Giesskanne
Wirksame Familienpolitik setzt dort an, wo der Bedarf am grössten ist: bei benachteiligten Kindern, der Verringerung von Armut und der Verbesserung von Arbeitsanreizen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern, die die Wirkung von Elternzeit, subventionierter Kinderbetreuung und finanzieller Unterstützung untersucht hat.
- Forschung und Statistik
- Familie
- Jugend
- Kinder
Sozialhilfequote im Alter steigt: Was sind die Gründe?
In den vergangenen Jahren ist die Sozialhilfequote von über 65-Jährigen angestiegen – allerdings auf tiefem Niveau. Die Ursachen liegen unter anderem im Aufenthaltsstatus und in den Zugangsregeln zu Ergänzungsleistungen.
- Forschung und Statistik
- Armut
- Ergänzungsleistungen
Ergänzungsleistungen: Wie Zürich den Zugang vereinfacht
Die Stadt Zürich versucht, den Zugang zu Ergänzungsleistungen niederschwellig zu gestalten. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen, Verständnis zu fördern und persönliche Unterstützung sicherzustellen.
- Ergänzungsleistungen
Gesundheitsausgaben steigen: Reformbedarf bis 2060
Die Gesundheitsausgaben in der Schweiz wachsen auch in Zukunft stärker als die Wirtschaft. Dies zeigen Ausgabenprojektionen der Eidgenössischen Finanzverwaltung bis 2060. Weitere Reformen scheinen unabdingbar.
- Perspektiven
- Gesundheitspolitik
- Krankenversicherung
Finanzhilfen der IV: Verteilschlüssel entspricht nicht mehr der Realität
Die Invalidenversicherung unterstützt Angebote von Organisationen der privaten Behindertenhilfe. Obwohl sich der Bedarf in den letzten Jahren deutlich verschoben hat – insbesondere durch die Zunahme psychischer Erkrankungen –, bleibt die Verteilung der Mittel weitgehend unverändert.
- Recht und Politik
- Invalidenversicherung
Soziale Herkunft prägt Bildungschancen
Kinder aus armutsbetroffenen Familien haben schlechtere Bildungschancen. Die Entwicklungsunterschiede nach sozialer Herkunft entstehen bereits in der Phase der frühen Kindheit und ziehen sich oft über die gesamte schulische Laufbahn weiter. Dies zeigen die Ergebnisse des nationalen Armutsmonitorings.
- Forschung und Statistik
- Armut
- Jugend
- Kinder
Lücken in der sozialen Absicherung von Bauernfamilien
Der Sozialversicherungsschutz in der Landwirtschaft ist lückenhaft – insbesondere für mitarbeitende Ehepartnerinnen. Bauernfamilien können die soziale Absicherung jedoch mit bestimmten Massnahmen verbessern.
- Recht und Politik
- AHV
- Berufliche Vorsorge
- Erwerbsersatzordnung
- Familienzulagen
- Invalidenversicherung
- Sozialpolitik allgemein
- Unfallversicherung
Reform der Erwerbsersatzordnung stärkt Familien
Die revidierte Erwerbsersatzordnung führt zu einheitlichen Leistungen für alle Versicherten. Davon profitieren insbesondere Familien – beispielsweise bei Spitalaufenthalten von Mutter oder Kind.
- Recht und Politik
- Erwerbsersatzordnung